Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm
Das Deutsche Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm ist die umfangreichste lexikographische Darstellung der deutschen Sprache. Es beschreibt den in der neuhochdeutschen Schriftsprache von der Mitte des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwart gebräuchlichen Wortschatz. Seinen Namen hat es von den Brüdern Jacob und Wilhelm Grimm, die es in den späten 30er Jahren des 19. Jahrhunderts geplant und begonnen hatten. Nach dem Tod der Grimms setzten namhafte Germanisten wie Rudolf Hildebrand, Moriz Heyne und Matthias von Lexer das Werk fort. 1908 übernahm die Preußische Akademie der Wissenschaften in Berlin das Projekt. Seit 1946 wird das Vorhaben gemeinsam von der Göttinger Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Akademie der Wissenschaften (DDR) bzw. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften als ihrer Nachfolgerin verantwortet.
Schon vor Abschluss der 32 Bände umfassenden ersten Ausgabe im Jahr 1960 war klar, dass das Grimm’sche Wörterbuch modernen Ansprüchen nicht mehr genügte. Um es auf einen aktuellen Stand zu bringen, haben die Akademien in Berlin und Göttingen die am stärksten veralteten Buchstabenbereiche A-F vollständig neu erarbeitet (in neun Bänden). 2016 konnte die Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs abgeschlossen werden. Das Werk richtet sich an alle, die sich über den Gebrauch und die geschichtliche Entwicklung der Wörter des Deutschen informieren wollen.
Arbeitsstelle Göttingen
Die Arbeitsstelle des Deutschen Wörterbuchs befand sich von Oktober 2015 bis Dezember 2016 in der Geiststraße 10 (Infofilm zu den Projekten in der Geiststraße).
Das ehemalige Klinikgebäude, das später ein Studentenwohnheim beherbergte und zuletzt leer stand, wurde 2014/15 von der Universität Göttingen vollständig saniert und gibt nun neben der Neubearbeitung des Deutschen Wörterbuchs von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm mehreren weiteren Akademievorhaben Quartier, darunter dem Mittelhochdeutschen Wörterbuch und dem Frühneuhochdeutschen Wörterbuch. Diese räumliche Nähe ermöglichte eine noch engere Zusammenarbeit der Wörterbuchprojekte.
Für unsere Arbeit standen uns neben einer auf unsere Bedürfnisse angepassten technischen Ausstattung zahlreiche hausinterne Hilfsmittel zur Verfügung:
- Ergänzt wurde das Belegmaterial durch ein Zweitexemplar des Tübinger Lutherarchivs mit über 3 Millionen Belegen aus D. Martin Luthers Werke. Kritische Gesamtausgabe (Weimarer Ausgabe), Abteilung Schriften.
- Eine weitere wertvolle Informationsquelle bildete die Belegsammlung des Frühneuhochdeutschen Wörterbuchs zu den Buchstaben B–C.
- Unsere hauseigene Bibliothek ermöglichte den ständigen, für die tägliche Forschungsarbeit unerlässlichen Zugriff auf wichtige Buchbestände, die zum größten Teil aus eigenen Anschaffungen, aber auch aus Dauerleihgaben der SUB bestehen.
- Dort wurden auch verfilmte historische Quellen aufbewahrt, die Textprüfung und Recherche am Original ermöglichen, sowie unsere Kartei zur Wortforschung mit Hinwiesen und Forschungsliteratur zu den einzelnen Wörtern.
Mitarbeiterstand zum Projektende (Dezember 2016):
Leitung: PD Dr. Volker Harm
Sekretariat: Christiane Ritter
Wissenschaftliche Mitarbeit: Dr. Andrea Bambek / Wiebke Blanck M.A. / Dr. Christiane Gante / Dr. Nathalie Mederake / Kerstin Meyer-Hinrichs M.A. / Hans-Joachim Particke M.A. / Dr. Ulrike Stöwer / Frank Michael Wohlers M.A.
Studentische Hilfskräfte: Malte deVries / Patrick Fam / Björn Höller / Clemens Schwarz / Anna-Lina Sperling / Anna Suelmann / Stephan Winnat / Polina Yakovleva
Benutzerleitfaden
Über seine gesamte Bearbeitungsdauer hat das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Umfang und Vielschichtigkeit dieses gewachsenen Werkes forderten Bewunderer und Kritiker gleichermaßen heraus. Die Neubearbeitung versuchte sich sowohl in den Konventionen des Gesamtwerkes zu bewegen, als auch die wissenschaftliche und lexikographische Aktualität des Wörterbuchkonzeptes zu gewährleisten.
Der Leitfaden soll dem interessierten Nutzer einen Einblick in das traditionsreiche deutsche Wörterbuchprojekt ermöglichen. An die Darstellung maßgeblicher Entwicklungslinien sowie Grundlagen und Ziele der Neubearbeitung und seiner Materialgrundlage schließen sich Informationen zu Artikelaufbau und -bearbeitung an. Für weiterführende Interessen wird auf die angefügte Auswahlbibliographie verwiesen. Zur Erleichterung des Umgangs mit den möglicherweise weniger bekannten Begriffen ist ein erklärendes Wortregister angehängt.
Einen Überblick über den Artikelaufbau im ²DWB vermittelt ein Artikelbeispiel.
Publikationen der Göttinger Arbeitsstelle
Lieferungsübersicht
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. Neubearbeitung. Herausgegeben von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
Erschienen sind:
2018 5. Band, 7. Lieferung BÜFFELKUH – CYBERSPACE.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von A. Bambek,
W. Blanck, C. Gante, V. Harm (Leitung), Y. Luther, N. Mederake,
K. Meyer-Hinrichs, H.-J. Particke, U. Stöwer
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2018. ISBN: 978-3-7776-2751-9
2017 5. Band, 6. Lieferung BRIEF – BÜFFELKUH.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von A. Bambek, W. Blanck,
N. Exo, C. Gante, V. Harm (Leitung), A. Hartmann, Y. Luther, N. Mederake,
K. Meyer-Hinrichs, U. Stöwer, F.-M. Wohlers
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2017. ISBN: 978-3-7776-2720-5
2016 5. Band, 5. Lieferung 2BOTTICH – BRIEF.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von A. Bambek,
W. Blanck, C. Gante, V. Harm (Leitung), Y. Luther,
N. Mederake, K. Meyer-Hinrichs, C. Redzich
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2016. ISBN: 978-3-7776-2660-4
2015 5. Band, 4. Lieferung BLUES – 2BOTTICH.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von A. Bambek,
W. Blanck, N. Exo, C. Gante, V. Harm (Leitung), A. Hartmann,
N. Mederake, K. Meyer-Hinrichs, H.-J. Particke,
C. Redzich, D. Schmidt-Brücken, U. Stöwer
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2015. ISBN: 978-3-7776-2571-3
2014 5. Band, 3. Lieferung BITTERKEIT – BLUES.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von W. Blanck, J. Dippel,
S. Elsner-Petri, C. Gante, T. Habel, V. Harm (Leitung), A. Hartmann,
N. Mederake, C. Redzich, D. Schmidt-Brücken, U. Stöwer
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2014. ISBN: 978-3-7776-2504-1
2013 5. Band, 2. Lieferung BEZICHTIGUNG – BITTERKEIT.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von W. Blanck, S. Elsner-Petri,
C. Gante, V. Harm, A. Katzmann, N. Mederake, A. Osterhus,
D. Schmidt-Brücken, M. Schulz, U. Stöwer.
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2013. ISBN: 978-3-7776-2374-0
2012 5. Band, 1. Lieferung BETRIEB – BEZICHTIGUNG.
Bearbeitet in der Arbeitsstelle Göttingen von J. Dippel, S. Elsner-Petri,
N. Exo, V. Harm, A. Katzmann, F. Michaelis, N. Mederake,
A. Osterhus, D. Schmidt-Brücken, M. Schulz.
Stuttgart: S. Hirzel Verlag 2012. ISBN: 978-3-7776-2301-6
Tätigkeitsberichte (PDF-Downloads)
Digitales zum Deutschen Wörterbuch
In der Göttinger Arbeitsstelle wurden einige Projekte entwickelt, die sich aus dem Wörterbuchbetrieb ergaben. Um die Ergebnisse einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, liegen sie mittlerweile in digitaler Form vor.
Literatur zur Wortforschung
In der Online-Datenbank Literatur zur Wortforschung können Sie nach Literatur zur Einzelwortforschung suchen. Die Online-Datenbank Literatur zur Wortforschung der Göttinger Arbeitsstelle entstand in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.
Die Kartei Literatur zur Wortforschung ist eine Online-Datenbank, die es Benutzern ermöglicht, Forschungsliteratur zu Einzelwörtern ausfindig zu machen. Ihre Daten basieren auf einem Zettelkatalog, der wissenschaftliche Literatur zu Stichwörtern von A-Z enthält und im Projekt Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (Neubearbeitung) als ursprünglich internes Hilfsmittel entstanden ist. In den vergangenen Jahren wurden die Informationen aus dieser Kartei durch studentische Hilfskräfte zunächst in eine Access-Datenbank überführt und schließlich in Zusammenarbeit mit der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) Göttingen online gestellt.
Die Datenbank enthält etwa 14.000 Einträge und liefert umfassende Angaben zur Forschungsliteratur für den Bereich Einzelwortforschung. Diese Informationen sind über bibliotheksinterne Identifikationsnummern direkt mit den entsprechenden Beständen des Bibliotheksverbundes (GVK) verknüpft worden, sodass die aufgefundene Forschungsliteratur im Anschluss an die Recherche online bestellt werden kann. Für den Nutzer ist dies ein komfortabler Weg direkt von der bibliografischen Information hin zum Buch in einer nahe gelegenen Bibliothek.
Von 2011 bis 2016 wurde die Kartei Literatur zur Wortforschung kontinuierlich auf einen aktuellen Stand gebracht. Dazu exzerpierten studentische Hilfskräfte der Arbeitsstelle entsprechende Informationen aus der Forschungsliteratur von 1990 bis heute, d.h. aus dem Zeitraum, den der Zettelkatalog nicht mehr erfasst. Die ersten Daten aus dieser Arbeit stehen dem Nutzer in der Online-Datenbank zur Verfügung.
Die Realisation des Onlineauftritts wäre ohne die Fachkompetenz der SUB sowohl kapazitär als auch technisch von der Arbeitsstelle nicht zu leisten gewesen. Daher freuen wir uns sehr über die fruchtbare Zusammenarbeit mit der SUB und möchten uns vor allem bei Antje Niemann, Ursula Stolarsky und Ruth Welzel für die kompetente Beratung sowie bei Michael Rzehak und Birgit Wiegandt für die technische Umsetzung und Gestaltung bedanken.
Digitalisierung des Quellenverzeichnisses des Göttinger Teils D-F
Über das digitalisierte Göttinger Quellenverzeichnis können Sie bibliographische Informationen zu den im 2DWB zitierten Quellen finden. Das Digitale Quellenverzeichnis zu den Bänden D–F der Göttinger
Arbeitsstelle entstand in Zusammenarbeit mit der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Ziel des Projekts war es, die Göttinger Quellen mit dem Universitätsbibliothekssystem zu koppeln und so den Nutzer von der Göttinger Quelle unmittelbar zum Buch in einer Bibliothek des entsprechenden Verbundsystems zu führen.
Die bibliographischen Angaben sind in der Neubearbeitung, wie schon im 1DWB, traditionell in Form von Abkürzungen dem entsprechenden Textzitat nachgestellt:
Interessiert sich nun ein Leser für den Volltitel einer Quelle, muss er zunächst den Kurztitel „mönch v. Salzburg 27,17 M./R.“ entschlüsseln. Dies gestaltet sich insofern problematisch, als sich das im 2DWB angewandte Zitiersystem weder aus sich selbst heraus erschließt noch an irgendeiner Stelle des Druckwerks erläutert wird. Bei entsprechender Kenntnis kann das oben abgebildete Beispiel folgendermaßen dechiffriert werden:
- Kapitälchen werden für den Verfassernamen verwendet, in diesem Fall ist also „mönch v. Salzburg“ eine Angabe zum Verfasser.
- Die Zahlen „27,17“ kennzeichnen die Stellenangabe, die nach Stück, Strophe bzw. Abschnitt 27 und Vers 17 aufzulösen ist.
- „M./R.“ steht für die Herausgeber F. Arnold Mayer und Heinrich Rietsch.
Weitere Informationen zu diesem Werk sind ausschließlich über die interne Göttinger Zitierliste zu beziehen, die sämtliche bibliographischen Abkürzungen mit zugehörigen Datierungen sowie den Quellennummern enthält. Die Quellennummer bildet die Verknüpfung zwischen den Kurztiteln der Zitierliste und den Volltiteln der sogenannten Quellendatei. Jeder Quelle ist folglich eine bestimmte Nummer zugeordnet, mit deren Hilfe man sowohl die bibliograpische Kurzform als auch die vollständige Angabe identifizieren sowie zueinander in Beziehung setzen kann.
Quellennr.: 3347.1
Datierung: (E14.jh.)
Volltitel: Mönch von Salzburg: Mönch von Salzburg, Die Mondsee-Wiener Liederhandschrift und der Mönch von Salzburg, von F. Arnold Mayer und Heinrich Rietsch, 2 Teile, Acta Germanica 3, 4, Berlin 1896. Signatur: 8° Ling. VI 325: 3, 4
Nur über diese Daten wäre den Nutzern des 2DWB ein Zugriff auf die Volltitel zitierter Quellen möglich, ansonsten bliebe dieser Weg wie bisher versperrt. Da ein Quellenverzeichnis für die gesamte Neubearbeitung A–F erst nach Abschluß des Vorhabens angelegt werden kann, sollten die einschlägigen Informationen bereits vorher digital über das Internet zur Verfügung gestellt werden. Damit wird zugleich eine wichtige Vorarbeit für das endgültige, gemeinsam mit der Berliner Arbeitsstelle zu erstellende Quellenverzeichnis geleistet. Die digitale Bereitstellung des Göttinger Quellenbestandes wurde mit Unterstützung der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB) realisiert. Die folgenden Arbeitsgänge fielen dabei an: In einem ersten Schritt mussten die oben beschriebenen Dateien über die Quellennummern miteinander verknüpft werden. Darüber hinaus wurden im nächsten Schritt die bibliographierten Titel mit den entsprechenden Bibliothekssignaturen versehen, um den Nutzern nicht nur die Möglichkeit zu geben, den zitierten Volltitel zu identifizieren, sondern diesen auch zugleich in einer Bibliothek aufzufinden. Dazu war es notwendig, den betreffenden Werken eine sog. PPN (bibliotheksinterne Identifikationsnummer, über die sämtliche Signaturen einer Schrift im gesamten Bibliotheksverbundsystem ermittelt werden können) zuzuordnen. Da diese Arbeit aufgrund der hohen Fehleranfälligkeit und des notwendigen philologischen Sachverstands nicht von Computern geleistet werden kann, mussten die einzelnen Titel von zwei studentischen Hilfskräften überprüft, in der von der SUB zur Verfügung gestellten internen Bibliotheksdatenbank ausfindig gemacht und mit der zugehörigen PPN versehen werden. Im Anschluss an diese Vorbereitungen wurde eine Benutzeroberfläche in HTML entwickelt.
Für die in Göttingen entstandenen Wörterbuchteile D–F des Deutschen Wörterbuchs (Neubearbeitung) können Sie nun zu einem Volltitel gelangen, indem Sie in der Suchmaske der erstellten Datenbank die Funktion „[ZIT] Zitiertiel“ auswählen und die gewünschte Angabe in das Suchfeld einfügen, z.B. „MÖNCH V. SALZBURG“. Das Suchergebnis zeigt Ihnen dann eine Titelreferenz in Form einer Nummer („Titel im GVK: 136706134“) an. Nach dem Anklicken dieser Referenz wird ein neuer Tab geöffnet, der Ihnen den Volltitel sowie die besitzenden Bibliotheken angibt. Alle angezeigten Quellen können direkt im Bibliotheksverbundsystem bestellt werden.
Als Ergänzung zum ursprünglichen Konzept wurde die Datenbank um einige hundert elektronische Referenzangaben erweitert, d.h. für die zugehörigen Titel kann ein Digitalisat (das aus einer geprüften Bibliotheksresource oder Google Books stammt) auch online eingesehen werden. Diese elektronischen Referenzangaben sind in der Trefferanzeige einsehbar und wurden bis 2016 stets aktualisiert und erweitert.
direkt zur Online-Quellendatenbank
Wortarchiv
Im Wortarchiv können Sie ferner die vollständigen Stichwortlisten des Hintergrundmaterials zu den Bänden D, E und F einsehen.
Die etwa 2,4 Millionen Belege des Göttinger 2DWB-Archivs (D, E und F) enthalten viele Stichwörter, die z. B. aufgrund geringer Bezeugung keine Aufnahme in das Wörterbuch finden (so wurden z. B. in Band 8 lediglich etwa 12% der im Archiv nachweisbaren Wörter aufgenommen, vgl. 2DWB 8,5*f.).
Da es sich bei diesen nicht abgebildeten Stichworten gleichwohl um einen – nicht unerheblichen – Teil des deutschen Wortschatzes handelt, stellen wir Ihnen an dieser Stelle die vollständigen Wortarchivlisten des Buchstabenbereichs D, E und F zur Verfügung. Aus diesen Listen können Sie ersehen, welche Wörter sich im Belegarchiv des 2DWB befinden und aus welchem Zeitraum die Belege stammen.
Bedingt durch die Erstellung und Bearbeitung der Listen zu unterschiedlichen Zeiten und nach leicht abweichenden Maßgaben, variiert die Form der Einträge. So werden für den Bezeugungszeitraum teils absolute Werte für Erst- und Letztbelege angegeben, teils lediglich Jahrhunderthälften.
Bei Fragen zu einzelnen in den Wortarchivlisten enthaltenen Stichworten können Sie sich gerne an die Arbeitsstelle wenden.
Um in den Dokumenten suchen zu können, ist es erforderlich, dass Sie eine aktuelle Version des Adobe Readers (Version 10 oder höher) verwenden.
Links
zum Deutschen Wörterbuch
- Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Arbeitsstelle Berlin
- Online-Version der Erstausgabe
- Online-Version der Neubearbeitung
- DWDS
- 2DWB
zu anderen Wörterbuchprojekten
- Althochdeutsches Wörterbuch
- Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen
- Mittelhochdeutsches Wörterbuch
- Frühneuhochdeutsches Wörterbuch
- Deutsches Rechtswörterbuch
- Goethewörterbuch
- Ortsnamen zwischen Rhein und Elbe - Onomastik im europäischen Raum
- Schweizerisches Idiotikon
- Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreich
- Historische woordenboeken op internet (Netzwerk niederländischer Wörterbücher)
Wörterbuchportale
Das Wörterbuchnetz ist ein digitales Angebot des Digitalisierungszentrums der Universität Trier. Hier werden
Links zu (retro)digitalisierten Wörterbüchern zum Deutschen, deutschen Sprachstufen und deutschen Mundarten geboten.
Das European Dictionary Portal wird vom Europäischen Netzwerk für e-Lexikographie (ENeL) entwickelt und derzeit laufend erweitert. Ziel des Portals ist, Informationen über alle wissenschaftlichen Wörterbücher Europas zu sammeln sowie einen direkten Zugang zu ihrer Webpräsenz zu schaffen. Möglich sind derzeit mehrere Such- und Filteroptionen, z.B nach Objekt- / Metasprache oder Art des Digitalisats (digitaler Text, OCR, Scan), für mehr als 200 Wörterbücher.
Your Dictionary bietet als Internetportal eine große Auswahl an Wörterbüchern und Lexika für über 300 Sprachen. Neben englischen, deutschen, französischen, russischen und spanischen Nachschlagewerken finden sich viele kleinere Sprachgruppen wie Isländisch, Kongo oder Faröisch, aber auch antike Sprachen.
Die meisten Wörterbücher sind jedoch in englischer Ziel- bzw. Quellsprachen angelegt.