Hamburgische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit : auf d. Jahr Stammdaten Inhalt Statistische Auswertung Zeitschriftenprofil Druckorte Stammdaten Hier finden Sie die in der Zeitschriftendatenbank (ZDB) hinterlegten bibliographischen Informationen zur Zeitschrift. Das Pluszeichen weist auf das Vorhandensein weiterer ausklappbarer Angaben hin. Titel : Hamburgische Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit : auf d. Jahr Erschienen : Hamburg : Schröder Erscheinungsverlauf : 1758,4 - 1771 frühere/spätere Titel : ZDB: Hamburgische Berichte von den neuesten Gelehrten Sachen Auf das Jahr (ZDB-ID: 290952-2)ZDB: Freywillige Beyträge zu den hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit (ZDB-ID: 290955-8) Nummern : ID (PPN): 00191488X Zitierlink : https://gelehrte-journale.adw-goe.de Zitierlink in Zwischenablage kopiert ZDB-ID : 895282-6 https://ld.zdb-services.de/resource/895282-6 DNB-Nr. : 014925281 OCoLC-Nr. : 311247104 https://www.worldcat.org/oclc/311247104 AdW-Nr. : 331 Projekt : Gelehrte Journale und Zeitungen der Aufklärung (GJZ 18, 2011-2025) Inhalt Über die inhaltliche Struktur der Zeitschrift können einzelne Abschnitte durch Aufklappen als Sucheinstieg ausgewählt werden: etwa einzelne Bände oder Jahrgänge und – je nach Aufbau der Zeitschrift – auch einzelne Stücke, Vorreden, Beilagen, etc. Jeder Abschnitt ist per Klick auswählbar und führt zu einem Trefferset der jeweils zugehörigen Artikel. Mithilfe der Facetten kann die Suche anschließend verfeinert werden.Auf der untersten Ebene können einzelne Artikel direkt ausgewählt werden. Die ggf. gekürzten Titel und die ihnen jeweils vorangestellte Gattung können, je nach Zeitschrift, bereits eine erste Orientierung bieten. Statistische Auswertung auf GJZ18-Datenbank Hier können Sie den Erschließungsstand der einzelnen Jahrgänge der Zeitschrift einsehen und sich ein Bild von ihrer fachlichen Ausrichtung und speziellen thematischen Vorlieben machen. Die Verteilung der Fächer basiert auf der Vergabe der Systemstellen in den einzelnen Datenbankeinträgen. Das Diagramm lässt sich mit dem Schieberegler individuell skalieren und kann auf einen bestimmten Zeitraum oder einzelne Jahrgänge beschränkt werden. Daneben wird auch der Vergleich zweier Jahrgänge angeboten. Das Diagramm kann so eventuelle Veränderungen der Programmatik sichtbar machen. Die dargestellten Balken sind jeweils klickbar und stellen nach Auswahl ein Trefferset der zum Fach und gewählten Zeitraum gehörigen Artikel der Zeitschrift zusammen. Bearbeitungsstand Fächerverteilung Zeitraum Einzeljahrgang Zwei Jahrgänge Auswahl: Auswahl: Auswahl: vs. Fachentwicklung Wissenschaftskunde (Wiss.) Philologie (Philol.) Theologie (Theol.) Jurisprudenz (Jur.) Medizin und Pharmazie (Med.) Philosophie (Phil.) Pädagogik (Päd.) Staatswissenschaften (Pol.) Kriegswissenschaften (Mil.) Naturkunde (Nat.) Technologie und Gewerbekunde (Tech.) Mathematik (Math.) Geographie (Geo.) Geschichte (Gesch.) Bildende Kunst, schöne Literatur, Musik (Kü.) Literär-/Gelehrtengeschichte (Lit.) Vermischte Schriften (Verm.) Profil Hier finden Sie detaillierte Angaben zur Zeitschrift, die von den Mitarbeiter*innen des Projektes im Zuge ihrer Arbeit gewonnen wurden. Es handelt sich um Erkenntnisse über Herausgeberschaft, Mitarbeiterstab, Vernetzung, Publikationsgeschichte und Programmatik der Zeitschrift. Daneben werden spezifische Interessen benannt, Stil und Art der Rezensionen und Beiträge charakterisiert und auch Übernahmen aus anderen Zeitschriften aufgeführt. Digitalisat : https://doi.org/10.11588/diglit.25802 Personen : Ziegra, Christian (Rezensent ; Herausgeber) Dunkel, Johann Gottlob Wilhelm (Rezensent/Beiträger) Erichson, Johann (Rezensent/Beiträger) Gentzkow, Johann Adolph Friedrich von (Rezensent/Beiträger) Goeze, Johann Melchior (Rezensent/Beiträger) Ketelhodt, Christian Ulrich von (Rezensent/Beiträger) Königsmann, Otto Ludwig (Rezensent/Beiträger) Mark, Georg Joachim (Rezensent/Beiträger) Mattheson, Johann (Rezensent/Beiträger) Moldenhawer, Johann Heinrich Daniel (Rezensent/Beiträger) Müller, Johann Stephan (Rezensent/Beiträger) Overbeck, Johann Daniel (Rezensent/Beiträger) Reinhard, Adolph Friedrich (Rezensent/Beiträger) Schütze, Gottfried (Rezensent/Beiträger) Sticht, Johann Christoph (Rezensent/Beiträger) Volquarts, Georg (Rezensent/Beiträger) Werenberg, Johann Georg (Rezensent/Beiträger) Westphalen, Johann Heinrich (Rezensent/Beiträger) Winckler, Johann Dieterich (Rezensent/Beiträger) Wüstemann, Justin Elias (Rezensent/Beiträger) Ziegler, Heinrich Friedrich (Rezensent/Beiträger) Publikationsgeschichte : Vorgänger: "Hamburgische Berichte von neuen Gelehrten Sachen" Fortsetzung: "Freywillige Beyträge zu den hamburgischen Nachrichten aus dem Reiche der Gelehrsamkeit" Redaktionsstil : tendenziös polemisch Verrisse Informationen : Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Die Zeitschrift schien das interessierte und gebildete Bürgertum Hamburgs und Umgebung und hier speziell an Geistliche und engagierte Laien als Zielpublikum im Sinn gehabt zu haben. Sie vertrat in diversen Rezensionen zu entsprechenden akademischen theologischen Kleinschriften, Predigten, konservativ-orthodoxer Erbauungsliteratur und Bibelausgaben den Standpunkt einer strengen Lutherischen Orthodoxie. Diese Ausrichtung spiegelt sich in der Beurteilungspraxis wider. Die Rezensionen und Beiträge positionieren sich durchgehend positiv-apologetisch gegenüber orthodoxer Literatur, wobei der Ton immer schnell in starke Polemik gegenüber den "Neuerern" bzw. "neuen Reformatoren" umschlägt. Die unversöhnliche Frontstellung gegenüber dem Theologischen Rationalismus der Aufklärung und hier insbesondere der historisch-kritischen Textforschung gipfelt in gelegentlichen Totalverrissen der entsprechenden Literatur. Die Anonymität der Mitarbeiter wurde lange gewahrt. Während einige Mitarbeiter, wie etwa Johann Melchior Goeze, ihre Beiträge mit Namen unterzeichneten, benutzten andere Kürzel (meist einfache Großbuchstaben) oder Pseudonyme. In der "Beylage zu No. XIII" bemerkt Ziegra dazu: "Ueberdieß habe ich alle Jahr in den Dedicationen der Jahrgänge einen von meinen Mitarbeitern nahmkündig gemacht ..." (Jg. 1769, S. 122). Als ein treuer Zulieferer aus der pommerschen Provinz erwies sich z.B. der Theologe Johann Erichson aus Starkow. Ein weiterer ebenso regelmäßiger Beiträger über den gesamten Erscheinungszeitraum war der dänische Kanzleirat Johann Heinrich Westphalen aus Tönning. Der Zeitschrift sehr eng verbunden waren außerdem der Generalsuperintendent der Herzogtümer Bremen und Verden, Johann Hinrich Pratje, sowie der bereits erwähnte keinem Streit aus dem Weg gehende Hamburger Hauptpastor Johann Melchior Goeze. Regelmäßig trat auch der evangelische Theologe und Schulmann Johann Daniel Overbeck in Erscheinung. Als bereitwilliges Podium für Antikritiken wurde die Zeitschrift z.B. von Johann Heinrich Daniel Moldenhawer in zum Teil sehr ausführlichen Stellungnahmen zu seiner Verteidigung genutzt. Anders als bei den regelmäßigen Mitarbeitern wurden eingesandte Beiträge in der Regel mit Namen gekennzeichnet, was vom Herausgeber Ziegra auch eingefordert wurde: "Deswegen erinnerte ich gleich Anfangs, daß ich mir von denen, die Recensiones und Urtheile einsenden wollten, diese zwey Stücke ausbedünge, daß sie mir solche unter ihren wahren Namen einsendeten, und auch die Verantwortung derselben übernehmen müßten." (Vorrede zu Jg. 1761, Bl. 4r-5v) Ziegra selbst war als Herausgeber namentlich bekannt: "Es konnte freylich nicht wol verborgen bleiben, daß ich der Herausgeber dieser Nachrichten wäre. Ich schäme mich nicht solches öffentlich zu bekennen, und gestehe anbey, daß ein grosser Theil der in jedweden Jahrgange vorkommenden Recensionen, ohngefähr der dritte Theil oder die Hälfte meine eigene Arbeit sey." (Vorrede zu Jg. 1761, Bl. 5v). Die Rolle des Rezensenten im zeitgenössischen Rezensionswesen wird mehrfach bewusst thematisiert (z.B. Vorrede zu Jg. 1759). Für welche Rezensionen Ziegra jedoch tatsächlich verantwortlich war, wurde bewusst im Unklaren gelassen. Immer wieder wurde die Auseinandersetzung mit anderen Blättern gesucht, allen voran mit der "Staats- und gelehrten Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten", den "Neuen Hallischen gelehrten Zeitungen", natürlich der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" und dem "Reichs-Post-Reuter", um nur die wichtigsten zu nennen. Rezensionen und Beiträge halten sich in der Zeitschrift die Waage, wobei die Beiträge (Zuschriften und Repliken) häufig sehr lang sind, während die Rezensionen meist eine durchschnittliche Länge von 2-3 Seiten aufweisen. Themenschwerpunkte: Die Theologie dominiert thematisch ungewöhnlich deutlich mit ca. einem Drittel der Artikel. Die Ausrichtung ist unverkennbar kontroverstheologisch bis hin zu aggressiver Polemik gegen die Neologie und ihre Vertreter. Auch sonst ging die Zeitschrift keinem Gelehrtenstreit aus dem Weg. Im Gegenteil! Sie stellte sich Kontrahenten bewusst als Plattform für Repliken zur Verfügung. Daneben sind zu ca. einem Viertel Rezensionen und Nachrichten zur Literärgeschichte zu verzeichnen, die auf eine Vielzahl von Biographien und Universitäts- oder Schulnachrichten zurückzuführen sind. Internationalität war nicht das Anliegen der "Hamburgischen Nachrichten". Das Hauptinteresse lag auf dem norddeutschen Raum, mit den Schwerpunkten Bremen, Hamburg, Altona, Kiel, Lübeck, Wismar, Bützow und Rostock. Diese regionale Schwerpunktsetzung wird bereits im ersten Vorwort deutlich formuliert: "Wir wollen uns hauptsächlich mit gelehrten Sachen der Deutschen, und die sonderlich in unserer Nachbarschaft vorfallen, beschäftigen ..." (Vorrede zu Jg. 1758, S. 5). Zugleich fand eine deutliche Abgrenzung gegenüber den "aufgeklärten" Universitäten Mitteldeutschlands wie Halle, Leipzig oder Göttingen sowie dem rezensionsfreudigen Berliner Gelehrtenmilieu um Friedrich Nicolai statt. Als direkte Folge war die Zeitschrift sehr häufig in ausgedehnte Gelehrtenstreitigkeiten verwickelt, wie Ziegra selbst konstatiert: "Als ich vor vier Jahren den Entschluß faßte, diese Nachrichten mit Beyhülfe einiger Freunde, wöchentlich herauszugeben, so sahe ich wol vorher, daß die darin zugelieferten Recensionen und damit zu verknüpfende Urtheile nicht nach dem Geschmack aller Leser seyn, auch wol hin und wieder einigen Unwillen erregen würden." (Vorrede zu Jg. 1761, S. 5) Wiederholte negative Kritiken richteten sich gegen Johann Bernhard Basedow, Johann August Ernesti, Johann Georg Hamann, Gotthold Ephraim Lessing, Georg Friedrich Meier, Moses Mendelssohn, Friedrich Nicolai, Wilhelm Abraham Teller und Johann Gottlieb Töllner. Erscheinungsverlauf : 1758-1771 Erscheinungszyklus : zweimal wöchentlich Umfang : ca. 800 Seiten pro Band 8 Seiten pro Stück Die Beitragslänge schwankt zwischen "normalen" Rezensionen (2-3 Seiten) und kurzen Nachrichten (1/2 Seite) bis hin zu sehr langen Beiträgen, die über mehrere Stücke fortgesetzt werden. VD-18-Nr : VD18 90372689 Verfasser des Profils : Stefan Dietzel Wiebke Hemmerling Erstellungsdatum : 2025-08-15 Druckorte Mit dieser interaktiven Karte erhalten Sie eine Übersicht über die Druckorte der in der Zeitschrift rezensierten Schriften. Sie können sich damit einen Eindruck über eventuelle regionale Schwerpunkte und die internationale Anbindung der Zeitschrift verschaffen. Die Häufigkeit vorkommender Orte wird mit Markern farblich unterschieden und in der Legende am rechten unteren Kartenrand erklärt. Die Karte ist zoombar und fasst in den niedrigeren Zoomstufen einzelne benachbarte Ortsmarker als blaue lokale Cluster zusammen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Ortsnamenliste direkt über der Karte gezielt nach einzelnen Druckorten zu durchsuchen. Die Auswahl einzelner Orte generiert ein Trefferset der entsprechenden besprochenen Werke innerhalb der Zeitschrift in einem neuen Tab. Leipzig 448 Hamburg 272 Halle (Saale) 142 Berlin 120 Frankfurt am Main 112 Jena 83 Göttingen 80 Wittenberg 71 Rostock 65 Altona 64 Bremen 50 Helmstedt 45 Flensburg 38 Nürnberg 35 Lübeck 32 Kiel 31 Gotha 31 Bützow 30 Kopenhagen 29 Kaliningrad 29 Universitäts- und Hansestadt Greifswald 27 Wismar 26 Hildesheim 25 Hannover 23 Gießen 21 Braunschweig 21 Dresden 19 Altenburg 19 Rudolstadt 17 Stettin 17 Stade 16 Magdeburg 16 Erlangen 16 Amsterdam 14 Tübingen 14 Rinteln 14 Lemgo 14 Zürich 13 Quedlinburg 13 Breslau 13 Danzig 12 Erfurt 11 Straßburg 11 Altdorf bei Nürnberg 10 Paris 10 Stockholm 9 Chemnitz 9 Zerbst 8 Weimar 8 Heilbronn 8 Frankfurt (Oder) 7 Eisenach 7 Arnstadt 7 Liegnitz 7 London 6 Ulm 6 Karlsruhe 6 Görlitz 6 Freiberg 6 Stuttgart 5 Schwabach 5 Bad Langensalza 5 Bad Frankenhausen 5 Sorau 5 Riga 5 Dorpat 5 Leiden 4 Stralsund 4 Regensburg 4 Köthen 4 Hof 4 Friedrichstadt 4 Coburg 4 Brandenburg an der Havel 4 Bernburg 4 Lausanne 3 Basel 3 Zwolle 3 Lüttich 3 Wolfenbüttel 3 Wernigerode 3 Schleswig 3 Salzwedel 3 Nordhausen 3 Nienburg 3 München 3 Kassel 3 Glückstadt 3 Duisburg 3 Dessau 3 Celle 3 Bayreuth 3 Züllichau 3 Mitau 3 Uppsala 2 Wien 2 Zwickau 2 Wetzlar 2 Schwäbisch Hall 2 Schleiz 2 Neubrandenburg 2 Marburg an der Lahn 2 Mannheim 2 Mainz 2 Köln 2 Güstrow 2 Düsseldorf 2 Bautzen 2 Augsburg 2 Ansbach 2 Glogau 2 Rom 2 Genf 1 Thorn 1 Den Haag 1 Rotterdam 1 Harderwijk 1 Zellerndorf 1 Freistadt 1 Eine 1 Bouillon 1 Zittau 1 Waldenburg 1 Torgau 1 Schwerin 1 Schweinfurt 1 Schneeberg 1 Rendsburg 1 Potsdam 1 Osnabrück 1 Münster 1 Löbau 1 Lindau 1 Lauenburg 1 Laubach 1 Korbach 1 Kleve 1 Itzehoe 1 Hildburghausen 1 Halberstadt 1 Grimma 1 Delitzsch 1 Blankenburg 1 Bamberg 1 Aurich 1 Altorf 1 Budapest 1 Venedig 1 Barby 1 Eisleben Lutherstadt 1 Leipzig (448) Hamburg (272) Halle (Saale) (142) Berlin (120) Frankfurt am Main (112) Jena (83) Göttingen (80) Wittenberg (71) Rostock (65) Altona (64) Bremen (50) Helmstedt (45) Flensburg (38) Nürnberg (35) Lübeck (32) Kiel (31) Gotha (31) Bützow (30) Kopenhagen (29) Kaliningrad (29) Universitäts- und Hansestadt Greifswald (27) Wismar (26) Hildesheim (25) Hannover (23) Gießen (21) Braunschweig (21) Dresden (19) Altenburg (19) Rudolstadt (17) Stettin (17) Stade (16) Magdeburg (16) Erlangen (16) Amsterdam (14) Tübingen (14) Rinteln (14) Lemgo (14) Zürich (13) Quedlinburg (13) Breslau (13) Danzig (12) Erfurt (11) Straßburg (11) Altdorf bei Nürnberg (10) Paris (10) Stockholm (9) Chemnitz (9) Zerbst (8) Weimar (8) Heilbronn (8) Frankfurt (Oder) (7) Eisenach (7) Arnstadt (7) Liegnitz (7) London (6) Ulm (6) Karlsruhe (6) Görlitz (6) Freiberg (6) Stuttgart (5) Schwabach (5) Bad Langensalza (5) Bad Frankenhausen (5) Sorau (5) Riga (5) Dorpat (5) Leiden (4) Stralsund (4) Regensburg (4) Köthen (4) Hof (4) Friedrichstadt (4) Coburg (4) Brandenburg an der Havel (4) Bernburg (4) Lausanne (3) Basel (3) Zwolle (3) Lüttich (3) Wolfenbüttel (3) Wernigerode (3) Schleswig (3) Salzwedel (3) Nordhausen (3) Nienburg (3) München (3) Kassel (3) Glückstadt (3) Duisburg (3) Dessau (3) Celle (3) Bayreuth (3) Züllichau (3) Mitau (3) Uppsala (2) Wien (2) Zwickau (2) Wetzlar (2) Schwäbisch Hall (2) Schleiz (2) Neubrandenburg (2) Marburg an der Lahn (2) Mannheim (2) Mainz (2) Köln (2) Güstrow (2) Düsseldorf (2) Bautzen (2) Augsburg (2) Ansbach (2) Glogau (2) Rom (2) Genf (1) Thorn (1) Den Haag (1) Rotterdam (1) Harderwijk (1) Zellerndorf (1) Freistadt (1) Eine (1) Bouillon (1) Zittau (1) Waldenburg (1) Torgau (1) Schwerin (1) Schweinfurt (1) Schneeberg (1) Rendsburg (1) Potsdam (1) Osnabrück (1) Münster (1) Löbau (1) Lindau (1) Lauenburg (1) Laubach (1) Korbach (1) Kleve (1) Itzehoe (1) Hildburghausen (1) Halberstadt (1) Grimma (1) Delitzsch (1) Blankenburg (1) Bamberg (1) Aurich (1) Altorf (1) Budapest (1) Venedig (1) Barby (1) Eisleben Lutherstadt (1) Results count per location